Exoplanet PerleMalerei mit Erde und Wasser45 x 49 cm2001 19 von 29
Das Bild handelt vom Wunsch der Menschheit, Exoplaneten zu entdecken und zu besuchen. Wir werden nicht müde eine geheimnisvolle Verheißung an einem entfernten Ende unserer Michstrasse zu vermuten. So wie Perle, die, ein wenig massereicher als unsere Erde, in ein Doppelstern-Sytstem eingebunden, welche das harte Licht der Sternenmeere mit ihrer ausgewogenen Atmosphäre regional filtert. Ein blauer Zwerg, welcher die Hauptsonne in 78 Tagen umkreist, bewirkt starke Wechsel an Strahlung und Gezeitenkräften und hat eine ähnlich dynamische Bedeutung auf die Lebensprozesse wie der irdische Mond, nur um ein vielfaches intensiver. Die Standard-Lebensform auf diesem Planeten ist daher kugelförmig, liegt je nach Art zwischen Ei-, Nuss- , Muschel, eben Perlenform. Harte perlmuttartige Schalen und besondere Architekturen der Skelette halten den Umwätz-Kräften in einer Umwelt stand, in der sich Meere und Festland mit der Atmosphäre ständig vermischen. Die Biosphähre hat sich im Laufe der Jahrmillionen an diese Gezeitenströme nicht nur angepasst sie ist mittlerweile großer ein Teil davon. Je nachdem, in welchem Bereich und in welcher Schichtung sich verschiedenste Arten befinden, bilden deren biochemischen Prozesse eine symbiotische Koexistenz. Besonders hochintelligente Arten können Bewusstsein und verschiedenste Technologien in Kettenreaktionen weiterreichen und die Lebensbedingungen enstprechend modifizieren. Perle wäre das Musterbeispiel einer perfekt sozialen Biotechnologie, doch wir haben in nächster Zukunft nicht die technischen Mittel den Planeten zu erforschen.